Was ist Ayurveda?

Ayurveda ist die Wissenschaft vom langen Leben und eine aus Südasien stammende, jahrtausendealte Gesundheitslehre. Sie ist eine komplementäre Medizin, welche die traditionelle Schulmedizin wunderbar ergänzt und umgekehrt.

Im Ayurveda sind innere Harmonie und das Gleichgewicht aller im Körper wohnenden Kräfte die Grundlage für ein erfülltes und gesundes Leben. Ayurveda versteht alle Krankheiten als ein Ausdruck von Ungleichgewicht auf geistiger, seelischer und körperlicher Ebene durch falschen Ernährungs- und Lebensstil. Diese Dysbalancen entwickeln sich systematisch in 6 Stadien. Dies bedeutet, dass sich chronische Erkrankungen über Monate oder Jahre entwickeln.
Das harmonische Zusammenspiel der bioenergetischen Prinzipien (Vata, Pitta, Kapha) wird im Ayurveda gefördert und trägt so zum Wohlbefinden und zur Überwindung von Erkrankungen bei.
Ayurveda zeichnet sich durch Erkennung von Dysbalancen in Vorstadien einer Erkrankung von der traditionellen Schulmedizin ab. Trotz beeindruckenden Forschungsfortschritten und modernen Geräten kann die moderne Medizin eine Krankheit in der Regel erst ab dem 4. Stadium erkennen.

Die praktische Anwendung des Ayurveda fördert eine gesunde und ausgewogene Entwicklung aller Aspekte des Lebens, damit Heilung und Krankheitsvorbeugung stattfinden kann.
Die ganzheitlich orientierte Diagnosefindung mündet in vielfältige ayurvedische Behandlungsansätze wie Pflanzenheilkunde, Entschlackungs- und Reinigungstherapien, Ernährungsregulierung, Massage-, bzw. manualtherapeutische Behandlungen und Harmonisierungsverfahren. Einen ayurvedischen Therapieplan bedingt meistens Gewohnheitsveränderung, weil den Lebensstil, welchen wir täglich leben, ist für unseren Gesundheitszustand verantwortlich. Ayurveda verfolgt das Ziel, das Energiepotenzial jedes Menschen auszuschöpfen indem er seinem Naturell angepasst lebt um gesund zu sein.

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